EXPEDITION

  • Basierend auf dem Konzept einer Expedition zu einer anderen Welt, bediene ich mich der Stop- Motion Technik um ‚Filmfetzen‘ zu erschaffen, die dort entstanden sein könnten. Hiermit ist es mir möglich, eine Geschichte zu erzählen, oder einen Eindruck zu vermitteln. Mein Ziel ist es, eine bewegte Welt entstehen zu lassen, die eine ganz eigene, zähe Ästhetik besitzt. Zusammengebaut aus Dingen der Natur und Haushalts- oder Bastelmaterialien.

    Es ist nicht ganz klar, ob ein Märchen erzählt wird, oder es nicht doch ein kleiner Fetzen eines alten Films ist, der merkwürdige Tiere zeigt, die uns auf der einen Seite bekannt sind, auf der anderen Seite etwas Fremdes aufzeigen.

    Die Zeit, in der die Bruchstücke spielen, kann nicht richtig zugeordnet werden. In meinen Settings habe ich mich an Kinderbüchern aus den Zwanziger Jahren orientiert. Die Umsetzung mittels einer selbstgebauten digitalen Lochkamera, wobei in den einzelnen Frames eine Vignette und der Staub auf der Linse sehr deutlich zu sehen ist, könnte ebenso auf eine frühere Zeit schließen lassen. Verstärkt wird der Effekt dadurch, dass ich in der Postproduktion filmische Mittel hinzugefügt habe, wie ein Rauschen über dem Film, sowie sich bewegende Kratzer, die den Anschein erwecken, die Arbeiten liefen auf einem alten Projektor, welcher nicht gerade in der Spur läuft.

    Diese Mischung von alten Techniken und neuen Medien trägt zu der Gesamtverunsicherung des Betrachters bezüglich der zeitlichen Einordnung bei.

  • Based on the concept of an expedition to another world I use stop-motion technique to create several scraps of films that could have been shot there. With this work I have the possibility to either tell a story or just convey an impression . It is my aim to generate a surrounding with a unique and viscous aesthetics built from natural, household and handicraft materials.

    It is not visible whether a fairy tale is being told, or if they are parts of a very old films that on one hand show us animals that seem known and on the other hand show us foreign things.

    The time the parts play in can not be determined. I receive inspiration for my settings from childrens ́ books of the 1920s, the single frames for the claymation are shot with a self-made digital pinhole camera which already leaves an aged impression and the postproduction happens with after- effects to add scratches and noise to have the effect of an old projector that does not run straight- lined.
    This mixture of old techniques and new media adds to the general confusion of the classification in time.